Ratgeber · KI-Beratung

KI-Beratung Aachen: So läuft das Erstgespräch

Kurz gesagt

Mehr als 80 Prozent aller KI-Projekte in Unternehmen scheitern laut RAND Corporation, häufig weil der falsche Use Case zuerst angegangen wird. Ein kostenloses KI-Beratungs-Erstgespräch dauert etwa 30 Minuten und ist kein Verkaufsgespräch. Es geht darum, gemeinsam den richtigen ersten Ansatz zu finden, bevor Geld fließt. Du brauchst keine Vorkenntnisse, nur einen ehrlichen Einblick in deine Abläufe. Für Unternehmen in Aachen und der Städteregion ist das der sicherste Einstieg in das Thema.

Warum der erste Schritt über Erfolg oder Fehlinvest entscheidet

KI ist kein Selbstläufer. Mehr als 80 Prozent aller KI-Projekte in Unternehmen scheitern laut einer Analyse der RAND Corporation von 2024, und das zu doppelt so hohem Anteil wie vergleichbare IT-Projekte ohne KI. Gartner prognostizierte bereits im Juli 2024, dass mindestens 30 Prozent aller generativen KI-Projekte nach der Proof-of-Concept-Phase eingestellt werden, als Hauptgründe nannte das Analysehaus schlechte Datenqualität, eskalierende Kosten und einen unklaren Geschäftswert. Eine aktuelle Bitkom-Erhebung vom März 2026 zeigt, dass ein Drittel der deutschen Unternehmen, die KI bereits einsetzen, feststellt, dass die Kosten deutlich höher ausfielen als erwartet.

Das Muster dahinter ist fast immer dasselbe: Ein Unternehmen greift einen Use Case heraus, der verlockend klingt, aber entweder die falsche Datenbasis hat, intern zu wenig getragen wird oder dessen Nutzen sich kaum messen lässt. Das Ergebnis ist verbranntes Budget, ein abgebrochenes Pilotprojekt und eine Belegschaft, die dem Thema KI danach mit gesunder Skepsis begegnet.

Gut vorbereitete Unternehmen unterscheiden sich in einem Punkt: Sie klären den richtigen ersten Use Case, bevor Geld fließt. Genau das ist die Aufgabe des Erstgesprächs.

Was ein gutes Erstgespräch konkret bringt

Das Gespräch liefert drei Dinge, die du danach schwarz auf weiß hast. Erstens Klarheit darüber, welcher Prozess in deinem Unternehmen tatsächlich für KI geeignet ist, und welcher es nicht ist. Nicht jedes Zeitproblem lässt sich mit KI lösen, manchmal ist ein besseres Excel-Makro die richtige Antwort. Diesen Unterschied früh zu kennen spart erheblich Aufwand.

Zweitens eine realistische Einschätzung von Aufwand und Nutzen. Wie viele Stunden können realistisch eingespart werden? Welche Daten müssen vorliegen, damit ein Ansatz funktioniert? Was kostet ein Pilot in einer Größenordnung, die kein Risiko darstellt? Diese Fragen bleiben ohne ein strukturiertes Erstgespräch oft monatelang offen.

Drittens ein konkreter Handlungsvorschlag. Du verlässt das Gespräch nicht mit einer langen Liste offener Fragen, sondern mit einem schriftlich festgehaltenen Bild: Das sind deine zwei bis drei realistischen Ansatzpunkte, das sind die Voraussetzungen, und so sieht ein möglicher nächster Schritt aus. Ob du diesen Schritt gehst, entscheidest ausschließlich du.

Was passiert in einem KI-Beratungs-Erstgespräch?

Das Erstgespräch ist kein Vortrag über Künstliche Intelligenz und kein Verkaufstermin. Es ist ein strukturiertes Kennenlernen: Wir schauen gemeinsam, wo in deinem Unternehmen Zeit verloren geht, welche Abläufe sich wiederholen und ob KI dort tatsächlich etwas bringt. Das klingt simpel, aber genau dieser ehrliche Blick ohne Hype fehlt den meisten Unternehmen am Anfang.

Der Termin dauert etwa 30 Minuten und findet per Videocall oder, wenn du in Aachen oder der Städteregion ansässig bist, auch vor Ort statt. Vorkenntnisse brauchst du keine. Was du mitbringen solltest: einen groben Überblick über deine wichtigsten Abläufe und die Bereitschaft, offen über Zeitfresser und Schwachstellen zu sprechen.

Welche Fragen werden im Gespräch gestellt?

Die Fragen drehen sich um vier Bereiche. Zuerst schauen wir auf deine aktuellen Prozesse: Welche Aufgaben fallen regelmäßig an, wer erledigt sie, wie lange dauern sie? Dann kommen die Zeitfresser: Was kostet dich oder dein Team unverhältnismäßig viel Zeit, obwohl es eigentlich immer gleich abläuft?

Danach reden wir kurz über deine Datenlage. Dafür brauchst du keine IT-Kenntnisse, es geht nur darum zu verstehen, ob relevante Informationen bereits digital vorliegen oder ob sie noch auf Papier oder in E-Mails stecken. Schließlich sprechen wir über deine Ziele: Was soll sich in sechs Monaten spürbar verändert haben?

Aus diesen vier Blickwinkeln entsteht ein klares Bild davon, welche KI-Ansätze realistisch sind und welche nicht. Ergebnis des Gesprächs ist keine Präsentation, sondern eine ehrliche Einschätzung.

Wie bereitest du dich am besten vor?

Kurz und konkret: Notier dir zwei oder drei Abläufe, die dich oder dein Team regelmäßig bremsen. Das können Aufgaben sein, die immer wieder dieselben Handgriffe erfordern, Anfragen, die du gefühlt täglich gleich beantwortest, oder Berichte, bei denen du Zahlen aus mehreren Quellen von Hand zusammenträgst.

Mehr ist nicht nötig. Je konkreter dein Beispiel, desto schneller kommen wir im Gespräch zum Kern. Unternehmen in Aachen, die das gut hinbekommen haben, kamen mit Sätzen wie: "Wir beantworten täglich dieselben zehn Support-Fragen" oder "Die Angebotserstellung dauert zwei Stunden, obwohl sich immer alles wiederholt."

Was das Erstgespräch nicht ist

Kein Verkaufsdruck. Es wird dir nichts aufgezwungen, und du bekommst kein Angebot, das du unter Zeitdruck unterschreiben musst. Wenn KI für deinen konkreten Fall nicht der richtige Weg ist, sagen wir das auch so.

Kein Technik-Vortrag. Du musst am Ende nicht verstehen, wie ein großes Sprachmodell trainiert wird. Was zählt, ist das Ergebnis für dein Unternehmen.

Kein unverbindliches Kennenlernen ohne Output. Du bekommst eine schriftliche Zusammenfassung der besprochenen Ansätze mit einer ehrlichen Einschätzung, welche davon realistisch umsetzbar sind.

Wie geht es nach dem Erstgespräch weiter?

Wenn sich im Gespräch ein klarer Ansatzpunkt zeigt, schlagen wir eine Analyse vor. Dabei schauen wir den Prozess genauer an: Daten, Schnittstellen, Aufwand. Daraus entsteht eine Use-Case-Auswahl, also eine priorisierte Liste mit realistischen KI-Einsätzen und dem erwarteten Nutzen.

Passt ein Use Case, erstellst du auf Wunsch ein konkretes Angebot für einen Pilot. Ein Pilot ist bewusst klein gehalten, er zeigt in vier bis acht Wochen, ob der Ansatz funktioniert, bevor du größere Mittel einsetzt. Danach entscheidest du, ob und wie es weitergeht.

Dieses Vorgehen von Erstgespräch über Analyse und Use-Case-Auswahl bis zum Pilot ist kein Verkaufstrichter. Es ist ein strukturierter Weg, damit du weißt, wofür du dein Geld ausgibst, bevor du es ausgibst. Mehr zu unserem Ansatz findest du auf der Seite zur KI-Beratung.

Warum der Standort Aachen relevant ist

Aachen und die Städteregion haben eine ungewöhnlich dichte Infrastruktur für KI-Themen: RWTH Aachen, Forschungszentrum Jülich und mehrere angewandte Institute arbeiten direkt vor Ort. Das ist für Unternehmen in der Region ein echter Vorteil, weil Know-how und Talente verfügbar sind.

Gleichzeitig zeigt der aktuelle Bitkom-Bericht vom März 2026, dass erst 41 Prozent der deutschen Unternehmen ab 20 Beschäftigten KI tatsächlich einsetzen, und nur 21 Prozent verfügen über eine dokumentierte KI-Strategie. Der Abstand zwischen denen, die KI gezielt nutzen, und denen, die noch auf den richtigen Moment warten, wächst. Für Unternehmen in Aachen, Düren, Heinsberg oder Eschweiler ist das eine konkrete Chance, diesen Abstand zu schließen, bevor er zu groß wird.

Das Erstgespräch ist dafür der einfachste erste Schritt.

Häufige Fragen

Muss ich mich auf das KI-Erstgespräch vorbereiten?

Keine aufwendige Vorbereitung nötig. Hilfreich ist, wenn du zwei oder drei Aufgaben im Kopf hast, die in deinem Alltag besonders viel Zeit kosten oder häufig schiefgehen. Den Rest klären wir im Gespräch.

Was kostet das Erstgespräch?

Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Es entsteht kein Vertrag und kein Angebot ohne deine ausdrückliche Zustimmung.

Was passiert nach dem Erstgespräch?

Du bekommst eine schriftliche Zusammenfassung mit den besprochenen Ansatzpunkten. Wenn ein konkreter Use Case passt, folgt ein Analysegespräch und danach ein Angebot für einen Pilot. Nichts davon ist verpflichtend.

Brauche ich KI-Vorkenntnisse für das Gespräch?

Nein. Du musst nicht wissen, was ein Sprachmodell ist oder wie maschinelles Lernen funktioniert. Wichtig ist nur, dass du deine eigenen Prozesse kennst, das reicht vollständig.

Warum scheitern so viele KI-Projekte?

Selten an der Technik. Die häufigsten Ursachen sind ein fehlender Businessfall, schlechte Datenqualität und unklare Ziele vor dem Start. Genau dafür ist das Erstgespräch da: Es klärt diese Fragen, bevor ein Budget freigegeben wird.

Als Nächstes

KI oder klassische Automatisierung: Was ist der Unterschied?

Ein Grundbegriff, der im Erstgespräch oft fällt: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen KI und klassischer Automatisierung?

Bereit für ein offenes Gespräch?

Buch dir ein kostenloses Erstgespräch zur KI-Beratung in Aachen. Kein Verkaufsdruck, keine Vorkenntnisse nötig, nur 30 Minuten und ein ehrlicher Blick auf deine Abläufe.

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